Iron Maiden

Ein schönes Beispiel für die ständige weiterentwicklung von Stern Produkten ist am Iron Maiden (IMD) zu sehen. Folgend Bilder von einem frühen Pro und LE im Vergleich zu einem der letzten Premium Geräte.

Ein Blick in Richtung Kassentür.

Im Bereich der Kassentür und Gehäuse haben sich folgende Punkte verändert:

  • Das Kabinet wird jetzt mit anderen Holzplatten gefertigt (ab ???)
  • Die Lockbarverriegelung geht jetzt bis zu den Seiten, dadurch
    • gibt es kein Masseband mehr das in die Glasschine kommen kann
    • es macht das Gehäuse stabiler
    • auch dürfte es einfacher zu fertigen sein und Zeit sparen
  • die Flipperknöpfe werden wieder wie früher mit einem Sicherungsring verbaut (vermutlich gab es zu viele verklemmte Knöpfe die schlecht entgratet waren)
    • so lassen sich die Taster einfacher reinigen
    • auch sollte die Ausfallquote geringer sein
    • die Kosten dürften für das Teil gestiegen sein
  • Die Abschussfeder sieht etwas anders aus, ich gehe erst mal davon aus dass sie von der Kraft gleich geblieben ist
    • in den ersten gefertigten Modellen wie dem Pro wurden fälscherweise zu schwache grüne statt orangene verbaut
  • Die Kassentür hat mit dem neuen Kabinett einen Schutzleiter bekommen, der von der linken vorderen Gewindeplatte kommt
  • es werden wieder die großen Gewindeplatten für die Beinschrauben verwendet
  • Durch das öffnen der Kassentür wir die 48V wie bei den ersten Modellen (WWE, Kiss) wieder abgeschaltet
  • Das Node Board 1 benötigt keinen zusätzlichen Kondensator mehr, dazu gibt es mehr Informationen bei den Stern Service Bulettins. Die späteren Noadboard haben eine andere Bestückung, erkennbar an den Kondensatoren die dazu gekommen sind.

Der Mittelrampe, nur Premium und LE, hat sich an ein paar Stellen verändert. Auch gab es am Anfang ein paar Fertigungstoleranzen die zuverschiedenen Problemen geführt haben.

  • Da der Lockmechanismus (runde Scheibe) die mittlere Schraube berühren konnte, wurde sie in eine Senkkopf geändert. Bei den LEs ist es sinnvoll diese Schraube, wenn nicht schon geschehen zu senken. Da oben auf dem Spielfeld das Rampenende ganz leicht das Ballführungsblech berührt hat, ist es an der Stelle zu verklemmungen gekommen. Ohne das Rampenblech bei der letzten Premiumversion gemessen zu haben, sieht es so aus als würde das Rampenblech njetzt nicht mehr berühren.
  • Im Verbindungsteil zwischen Mummylock und dem Mittelrampenauswurd ist ein Gate. Es gab Geräte wo das Gate verklemmt montiert war, oder sich verklemmen konnte. In beiden Fällen kam es dazu, dass die Kugel zeitweise nicht auf dem Auswurfmikroschalter zur Ruhe kam. Da Gerät ist dann in den Ballsuchlauf gegangen.

Im Verlauf der Fertigung wurde ein zusätzlichen Schutzblech verbaut um das Spielfeld hinter der Rampe besser vor den fallenden Kugeln zu schützen.

Die Mikroschalter im Mummy-Lock, nur Premium und LE, haben sich nach meinem Wissen drei mal geändert. Auf den Bildern sind zwei verschiedene Versionen zu sehen. Die ersten mit den kleinen Berührungsflächen mussen gut justiert werden, damit sie in allen Positionen immer zuverlässig funktionieren.

Es gibt noch viel mehr Änderungen. Das ist nur ein Beispiel wie sich Flipper über die Zeit auch in der Produktion ändern.