Über mich

Wo alles begann
Vermutlich bin ich ca. mit 9 Jahren das erste mal einem Flipper in meine Ferien bei meinem Onkel begegnet. Und immer wenn ich in den Ferien war habe ich natürlich bei meinem Onkel geflippert. Es gab 10 Pfennig als Belohnung, wenn ich gegen meinen Onkle gewonnen habe. Mein Onkel hatte gleich zwei davon stehen, einen Captain Fantastic und einen Fun-Fest.

Wie das bei elektromechanischen Flippern so ist, irgendwann habe sie auch mal Fehler und brauchen Pflege. Vor allem am Anfang, wenn ich wieder in die Ferien gefahren bin, liefen sie meist nicht so rund. Da meine Onkel, durch seine Ausbildung schon technisch sehr versiert war, hat er mir hilfestellung gegeben wie man die Geräte wieder in einen funktionstüchtigen Zustand bekommt.

Was es auch immer genau war, ich habe mich bald selbständig gekümmer, es waren ja nur „Kontakte“, um spieleln zu könnne. Immerhin gabe es ja auch auch noch die 10 Pfennig Belohnung.

Der 18. Geburtstag
Ich weiß noch wie ich endlich offiziell in die Spielhöllen gehen durfte um einen neue Welt zu erkunden. Die Flipper der Zeit waren Williams System 6 und 7 wie Fire Power, Black Knight, Time Warp. Auch standen sie in der Zeit noch in Diskotheken. Obwohl es laut war hatte ich spaß am Flippern. Der letze an den ich mich im Dortmund erinnern kann, war ein Twilight Zone im Soundgarden.

Natürlich habe ich auch Flipper und Videoautomaten in Pommesbuden gespielt. Spiele die ich cool fand, waren Asteroids, Battle Zone, Space Invaders, Donkey Kong, 1942, Gallaga, Bomb Jack, Saxon, Xevious, R-Type, uvm.

Ausbildung
Da mein Onkel und einer seiner damaligen Freunde, bei dem ich auch sehr gerne war, Physik studierten, fand ich das ganz toll und wollte es ursprünglich auch. Ich glaube mein Verständnis war, das man danach die Welt versteht ;-).

Es kam anders und ich machte eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker um erst mal einen Beruflichen Abschluss zu haben und Geld verdienen zu können. Ich habe noch eine Zeit lang als Radio- und Fernsehtechniker gearbeitet und bin dann zu einer Firma gewechselt wo ich Elektroniken und Frimeneigenen SPS-Steuerungen instand gesetzt habe.

Der erste eigenen Flipper
Es ließ nicht lange auf sich warten und der erste Flipper zug ein, ich vermute das war so 1993. Ich glaube es war ein Flash Gordon, den ich defekt für 50DM aus einem Keller abgeholt habe. Ich spielte noch gerne, aber der Reiz lag mehr darin, die Welt der Technik zu verstehen und die Geräte wieder zum Leben zu erwecken.

Vierbeiner bleiben meist nicht alleine ;-). Danach wurden es mehr, wobei ich in meiner ersten Wohnung maximal vier Geräte im Wohnzimmer unterbringen konnte. Da waren Underwater, Harlem Globetrotter, Orbit, F-14 Tomcat, uvm.

Die zweite Ausbildung
Nach einer gewissen Zeit wurde mir meine berufliche Arbeit zu eintönig und ich Überlegte was noch spannendes möglich ist. Die Wahl fiel auch ein elektrotechnik Studium an der FH Gelsenkirchen. Da war damals das Naheligendste, da es um die Ecke war und ich mit dem Fahrrad hinfahren konnte. Nach der Regelstudienzeit war ich Nachrichtentechniker und durch meine erfolgreiche Diplomarbeit bei Toshiba in Düsseldorf, konnte ich dort auch direkt dort in der Chipentwicklung anfangen. Die Flipper sind natürlich mit nach Düsseldorf gezogen.

Flippertreffen
In Düsseldorf angekommen habe ist es neben der Arbeit natürlich auch wichtig zu wissen, wo man auch mal ander Flipper spielen kann.

Es ist schon ein bisschen deutsch sich eine Stammkneipe zu suchen wo man abundzu ein Bier trinken kann, und ein Kugel abziehen. Für mich ist eine Kneipe nur vollständig, wenn sie mindestens einen Flipper hat, wobei Billard und Dart das ganze abrunden. Heute sind noch Nichtraucherbereich und zum Abrunden der Kicker dazu gekommen.

Es muss so im Jahr 2003 gewesen sein, wo ich nicht nur zuhause und in Kneipen geflippert habe, sondern zu den Flipperverückten in Wuppertal gefahren bin.

In Düsseldorf angekommenWenn man in Düsseldorf wohnt, Flipperbesitzen und schraubt, ist es sehr wahrscheinlich, dass man irgendwann Michael kennen lernt.