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Überarbeitungen

Wie bei vielen Projekten, Aufhübschungen oder Überarbeitungen steht die Optik im Vordergrund, da es das ist was meiste eher beeindruckt bzw. den größten Effekt hat. Folgend ein paar Gedanken, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, laienhaft geschrieben und weit weg vom Perfektionismus ;-).

Wenn man bei einem 50 Jahre alten eingestaubten Oldtimer den Lack richtig schön aufpoliert bekommt, macht es bei den meisten mehr Eindruck.

Im Vergleich, das gleich Auto einmal abgespritzt und den Motor samt Technik überholt. Mit Motor überholt/restauriert meine ich den Motor in aller Teile zerlegen und mit dem Zusammenbau alle Teile auf Toleranzen geprüft, oder entsprechen fachlich richtig Instandgesetzt zusammengebaut.

Stelle man beide Autos danach zum Verkauf hin, ist es wohl sehr wahrscheinlich für das aufpolierte mehr Geld zu bekommen. Spätestens wenn man nach dem Kompressionskärtchen fragt, trennt sich Spreu vom Weizen.

Was ist den eigentlich das Kompressionskärtchen beim Flipper?

Na ja, ein Kompressionskärtchen gibt es nicht bei Flipper, aber je Flippergeneration sollte man auf verschieden Punkte achten. Da es heute so viele verschiedene Generationen von Technik bzw. Elektronik über verschiedene Hersteller gibt, kann ich das nicht auf einen Punkt bringen. Folgend nur ein paar exemplarische Anmerkungen zu den gängigen Herstellen wie Bally, Williams, Midway, Data East, Sega, Stern. Bei Herstellen wie Zaccaria, Gottlieb und diversen anderen kann es sehr schwer werden manche Teile zu bekommen. Über die Zeit haben sich aber auch Experten gefunden die sich auf einen Teilbereich der Flipperteile spezialisiert haben. Ein Beispiel wäre Markus Huber vom Flipperwerk für Platinen.

Leider erlebe ich es immer wieder, wie die letzten 20 Jahre, dass Spieler/Laien häufig nach einem generellen Lösung fragen. Meine Antwort ist immer, jedes Problem und jeder Fehler sollte separat betrachtet werden. Es wäre schon, aber es gibt in den meisten Fällen keine Standardlösungen! Nicht umsonst gibt es Experten die viele Jahre in ihre Ausbildung investiert haben ;-).

Eine Achse der Count Unit auf der sich ein Plastikteil bewegt ist verrostet. (Quelle: PinNin)

Zurück zu den Flippern. Ich fange mal mit EMs an. Bin ich auch im vorherigen Beitrag mal drauf eingegangen. Wenn Flipper hübsch aussehen, geht der Blick erst mal unter die Haube. Also bei Ems die Schreibe runter und das Spielfeld hochgeklappt. Der erste Blick verrät meist wie viel Mühe sich jemand gemacht hat ein Gerät zu überarbeiten. Erster Punkt sind Flipperkontakte. Jemand der nicht gewillt ist neue Flipperkontakte ein zu bauen, ist meist ein Sparfuchs und hat nur das nötigste gemacht. Oft sieht man nur Bilder von den Flippermechaniken wo Verschleißteile erneuert wurden. Meist hat es danach aber aufgehört. Zu einer guten Überarbeitung gehört aus meiner sicht, dass man sich „alles“ mal anschaut. Der Teufel steckt wie immer im Detail.

CPU Williams System 6 mit ausgelaufenen Batterien (Quelle: PinNin)

Exemplarisch bei den EEs (Early Electronics) hilft ein Blick ins Kopfteile (Backbox). Ist die Pufferzelle/sind die Batterien für den Speicher ausgelaufen und die Leiterbahnen der CPU-Platine aufgeblüht, sind direkt ein paar hundert Euro für Ersatz fällig (200-500 Euro je nach Defekten und Gerät). Aber glücklicherweise gibt es heute endlich vernünftige Ersatzplatinen. Sind alle Verbinder ordnungsgemäß? Gerne sieht man Dosen-, Lüsterklemmen oder aufgelötete Leitungen.

Je nach Lagerung der EEs kommt es jetzt häufiger vor, das sich der Kleber der Inserts verabschiedet. Da sollte man auch mal testen ob die schon lose sind um böse Überraschungen zu vermeiden. Highlights sind auch wen schwarze Stellen auf dem Spielfeld schnell mit einem Edding beseitigt wurden. Bei Abspielungen sollte auch geschaut werden, ob der Lack so schlecht ist, dass er weiter weg bröselt. Gilt natürlich auf für Ems.

Wenn bei einem EE nur die GI (statische Hintergrundbeleuchtung die mit dem Einschalten an geht) funktioniert und sonst alles dunkel ist, sollte man erst mal Kosten für Displays einkalkulieren. Es gibt sicherlich noch gebrauchte Plasmadisplays, aber wer nicht lange suchen möchte sollte für einen Satz LEDs mal 200 Euro einkalkulieren.

Bei den SS (Solid State) ist es sinnvoll zwischen der Flipperhochzeit bis ca. 1997 zu unterscheiden und die Zeit danach. Ich lasse die Pinball2000 mal aus, da sie ja eher (manchmal beliebte) Exoten sind. Der Fokus liegt hier primär auf klassischen WPC-Geräten, wie sie aktuell meist aufgehübscht für viel Geld angeboten werden. Erstaunlich ist bei vielen Anzeigen wie unehrlich Geräte dargestellt werden. Obwohl z. B. auf den Bildern zu erkennen ist das Rampen gebrochen sind, wird geschrieben das sie nicht gebrochen sind. Mechaniken wurden erneuert, aber es ist nicht aufgelistet welche. Usw. Bei den wenigsten Verkaufsanzeigen ließt man, dass mal ein Techniker über das Gerät geschaut hat.

Was auch immer wieder zu sehen ist, das Geräte aus Italien, Spanien, oder dem Osten angeboten werden. Hier sollte man wissen, dass der Begriff „guter Zustand“ oder „gute Basis“ für eine Überarbeitung sehr unterschiedlich sein kann. Also ein Flipper aus Spanien wo alle Inserts risse haben, aber der z.B. durch die salzhaltige Meerluft noch keinen Zinkfraß hat, kann noch im guten Zustand sein ;-).

Soweit so gut. Wenn sich auf die Pirsch nach einem eigenen Gerät macht, sollte es in einem hellen Raum in kaltem ausgeschaltetem Zustand vorfinden. Mit kalt ist hier natürlich Raumtemperatur gemeint. Es wird oft über die Zahnarztspielgelfraktion gespottet, aber ich kann sie verstehen ;-). Ein klassisches Plasma DMD (Dot Matrix Display) sollte nach dem Einschalten sofort vollständig und gleichmäßig angehen. Falls nicht, es gibt nach Größe und Ausführung, entsprechenden Ersatz der einkalkuliert werden sollte.

Startet das Gerät fehlerfrei, geht es weiter mit einem Blick in die Backbox. Wie bei den Ees sollte man erst mal schauen ob die Batterien ausgelaufen sind. Falls sie, wie häufig, ausgelagert sind, sollte geschaut werden ob sie in der Vergangenheit mal ausgelaufen sind. Falls dem so ist, kann es möglicherweise später zu zeitweisen Fehlern kommen. Ich tausche so CPUs aus, da ich in keinem Fall mögliche zeitweisen Fehler haben möchte. Bei einem Privatverkauf hat der Verkäufer den Vorteil nicht in der gesetzlichen Gewährleistung zu sein.

Als nächstes lässt sich meist recht gut erkennen ob, Verbinder verbrannt sind, oder mal erneuert wurden. Der Profi erneuert Verminder mit gleichwertigen, oder besseren Verbindern. Auch benutzt er entsprechendes Werkzeug um sie zu verbinden. Wer Verbinder sieht, wo die Leitungen mit einem Schraubendreher reingedrückt wurden, sollte das Gerät eventuell mal genauer untersuchen.

Ein wichtiger Test bei einem WPC-Gerät ist, dass man in den Flasher-Test geht und mal ordentlich die Flipperfinger über eine Zeit tanzen lässt. Das ist die Simulation für einen Multiball, wo viele Lämpchen, Flasher und die Flipperfinger möglichst gleichzeitig angesteuert werden. Der Flipper sollte in keinem Fall einen Reset machen. ABER, auch wenn er keinen Reset mach kann es sein, dass die Elektronik faul ist. Die Elektronik dieser Gerätegeneration wird von mir als Gewerblicher immer überarbeitet, da ein Teil der Bauteile nach 25 Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit am Ende der Badewannenkurve ist.

Eine Amnerkung zu den Mechaniken. Mittlerweile gibt es recht viele Teileshops. Da bleibt es nicht aus, dass der eine oder andere mal versucht günstigere alternativen zu Finden, oder sie vielleicht billiger in China fertigen zu lassen. Ich habe als ich nach Berlin gekommen bin erst mal als Testingenieur gearbeitet. Bei der Arbeit ging es darum RMAs systematisch zu untersuchen und Fehlerursachen ab zu stellen. Es wurden auch Teile in China gefertigt. Die Erfahrung zeigt, dass die Chinesen mit den richtigen Vorgaben gute Qualität abliefern, da sie sonst nicht bezahlt werden. Das setzt aber voraus, dass die Teile und eventuell sogar Mess- bzw. Prüfmethoden vorgegeben werden! Bei einigen Flipperersatzteilen scheint da ordentlich was schief zu gehen. Dummerweise erlebe ich es fast an jedem Flipper, dass schlechte Neuteile verbaut wurden. Das bezieht sich nicht nur auf WPC-Geräte.

In der Zeitreise erlebt der Flipper bis ca. 2002/03 keine guten Jahre. Stern war als letzte Herstelle fast pleite und hat sich, wie wir heute wissen mit Dave Peterson ein einen guten Mann als Investor geholt. Die Generation Stern Whitestar mit Titeln wie LOTR und TSPP sorgte dafür dass Stern weiter machen konnte. Die Whitestar Generation kommt in die Jahre und bei diesen Geräten sollte man sich z.B. den Verbinder auf dem PDB (Power Driver Board) über dem großen Kühlkörper anschauen. Wenn er braun ist und zerbröselt, kann für eine vernünftiger Erneuerung durchaus mal eine Stunde in Land ziehen. Wenn beide Seiten erneuert werden müssen und die Leitungen ordentlich oxidiert sind, ist das so. Sonst hat man bei der Generation auch mal kalte Lötstellen.

Wer ein Whitestar Gerät hat sollte darauf achten die Batterien regelmäßig zu tauschen, oder eventuell die Batterien aus zu lagen. Ein defektes Whitestar-Platine kann teuer werden, wenn es zu bekommen ist.

Es tauchen jetzt auch mal NIB Geräte aus der Zeit auf. Die erste Frage sollte sein, ob die Batterien vor der Einlagerung entfernt wurden. Unter dem Gesichtspunkten ist es dann aber kein wirkliches NIB Gerät mehr, könnte man vielleicht sagen ;-).

Es geht weiter zu SAM, die Folgegeneration von Stern. Da sie noch nicht „so alt“ sind laufen sie eigentlich noch recht stabil. Wobei mir ein schöne Anekdote zu einem selbst verkorksten Verbinder auf der CPU-Einfällt.

Der Kunde behauptete seine Flippermechaniken sind seit dem Kauf (vor 3 Jahren) immer schlapp. Als ich die Mechaniken testen wollte, war es nicht möglich. Kurz nach, oder sofort nach dem dem Startup gab es Resets durch eine fehlerhafte 5V zur CPU. Es stellt sich schnell raus, das der 5V Verbinder zur CPU die Ursache war. Die Vermutlich hat er durch vielfaches Auf- und Abstecken seines Backpanel-Modding, das an der 5V der CPU hing, den Verbinder verschlissen. Mal abgesehen davon, dass man die 5V der CPU nicht für LED-Moddings anzapfen sollte.

Hmmm, schon viel zu viel für einen kurzen Eintag geschrieben. Ich kneife mir mal, alles was danach von Stern, JJP und American Pinball gekommen ist. Ist ja noch jung und die Kinderkrankheiten sollten durch sein.

Also Augenauf beim Flipperkauf. Wenn ihr als Laie privat kauft, nehmt euch jemanden mit der Erfahrung hat um kein Ü-Ei zu kaufen.

Bevor es Untergeht. Jedem ist klar, wenn er zum Beispiel die Leistung seines Autos verändert, es tiefer legt, die Länge verändert oder was aus immer, muss es abgenommen werden. Eventuell braucht er eine Neuabnahme. Kaum einer würde mit so einem Auto eine Anzeige riskieren.

Beim Flipper ist es grundsätzlich genauso. Hier mal ein Auszug aus „Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Geräte“ von Klaus Bödeker. Bezieht sich auf die Betriebssicherheitsverordnung (DIN VDE 0701-0702).

Quell: „Prüfung ortsfester und ortsveränderlicher Geräte“ von Klaus Bödeker
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EMs reparieren

Grundplatte nach der Überarbeitung (Quelle: PinNin)

Ich wurde in der letzten Zeit öfter mal gefragt, ob ich auch elektromechanische Flipper (EMs) repariere. Oft höre ich dann, das kann nicht viel sein. Oder das ist bestimmt nur ein Kontakt der justiert werden muss.

Ja, ich repariere EMs. Aber …

Der Glaube es ist nicht viel, oder es kann nur ein Kontakt sein, dürfte fast immer falsche sein. Auch wenn ich es jedes mal höre. Ein paar Beispiel um vielleicht besser zu verstehen warum die Annahme wohl möglich falsch ist.

Beispiel 1: Die die einen älteren Verstärker haben kenne es bestimmt. Der Lautstärkesteller kratzt oder manchmal fällt ein Kanal aus. Ursache ist z.B. die Oxidation über die Zeit an den Potis oder den Kontakten vom Endstufenrelais. Die Aussetzer oder das Kratzen bekommt man durch Lauter machen, oder häufigeres Drehen des Potis meist über längere Zeit hin.

Alter Hinweis vom Hersteller zu den Bakelit-Abstandshaltern
(Quelle: PinNin)

Beispiel 2: In einem EM sind zwischen den Kontaktblättern Bakelitplättchen als Isolation und um den richtigen Abstand zu gewährleisten. Diese verändern sich ein wenig über die Zeit, so dass sich auch die Abstände der Kontakte zueinander ändern. Die Flipper sind jetzt Teilweise über 50 Jahre alt und die Plättchen hatten viel Zeit sich zu verändern ;-).

Beispiel 3: Bei der alten Relaistechnik, auch liebevoll Klappertechnik, hat man gewöhnlicherweise keine Freilaufdioden verwendet. Freilaufdioden oder manchmal Kondensatoren, oder RC-Kombinationen, habe die Funktion Funken zu verhindern (man sagt auch löschen). Oder anders, den Kontaktabbrand zu reduzieren. Mit jedem Funken der Entsteht wird das Kontaktmaterial etwas verändert, es „verbrennt“. Eventuell haben jetzt viele die verbrannten Flipperkontakten noch von den Flippern aus den 80‘ern vor den Augen. Je nach Funktion gibt es Kontakte die durch den Abbrand nachjustiert werden sollten, oder andere durch den Alterungsprozess.

Spieler- und Ball-Zähleinheiten (Quelle: PinNin)

Wenn ich als Gewerblicher nur an eine paar Kontakten arbeite, um den Flipper wieder in Gang zu setzen, ist es für den Laien nicht unbedingt ersichtlich welche das waren. Folglich bin ich auch in der Gewährleistung, wenn danach ein anderer ausfällt. Da kann sich schnell zu einem Fass ohne Boden entwickeln.

Deshalb repariere ich nur EMs die ich selber technisch komplett Überarbeitet habe.

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Gehäuseüberarbeitungen

Gehäuse vorher, stark Nikotinverschmutzt (Quelle: PinNin)

Wenn ich einen Flipper überarbeite, geht es mit darum möglichst viel der alten Substanz zu erhalten. Teile die verschlissen sind, das klassischen Verschleißmaterial, wird erneuert.

Da ein Flipper ein Gebrauchsgegenstand ist, der einer ständigen Veränderung unterliegt, würde ich bei meiner Arbeit nicht von Restauration sprechen. Ich denke der Begriff erhalten und aufhübschen ist eher angebracht. Es wird ja nicht der Aufwand betrieben wird z.B. alte Spielfeld- oder Gehäuselacke, die in der Zeit der Herstellung verwendet wurden, genau so an zu mischen wie sie ursprünglich verwendet wurden. Auch würde es wohl den Kostenrahmen bei weitem sprengen, und vermutlich kein Kunde würde es bezahlen.

Gehäuse nachher (Quelle: PinNin)

Bei den heutigen Überarbeitung ist es teilweise schon schwer Ersatzteile mit vernünftiger Qualität zu bekommen. Von daher, um im Kostenrahmen zu bleiben, an erster stelle wichtig das ein Flipper technisch überarbeite ist und stabil funktioniert. Das mal nebenbei.

Was ich nicht mache ist ein Gehäuse abschleifen und mit Stencils (Sprühvorlagen) die alten Muster neu zu sprühen. Ich bin grundsätzlich auch kein freund von Decals. Wenn ein Kunde so etwas haben möchte, in Ordnung, sonst würde ich immer bei den Alten bleiben. Sie gehören zur Zeitgeschichte des Gerätes. Mal abgesehen davon, dass die Qualität von einigen neuen Decals auch nicht mehr das ist wie ich es erwarten würde. Bei manchen ist die Farbe schon nach ein paar tausend Spielen runter und sie haben die typischen Abgriffelungen. Ich denke da kann Jörg aus der Flipper-Halle mehr zu erzählen.

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Schieß-Automat (2)

Heute sind fast alle Teile die verkabelt sind fertig geworden. Es ist manchmal erstaunlich, was unter dem Schmutz hervor kommt. Ich denke ein Teil der Schrauben ist seit knapp 70 Jahren nicht bewegt worden. Es ließ sich aber alle mit mehr oder weniger Mühe lösen.

Der Kunde hat sich entschieden, dass die Teile die später verändert wurden so bleiben sollen wie sie sind. Das Gerät war ja vermutlich so in der Benutzung und die Veränderungen gehören entsprechend mit zur Zeitgeschichte.

Die Restauration des Gehäuses wird hier im Haus von der AMB Dambacher GmbH durchgeführt. Ich freue mich schon darauf das Puzzle wieder zusammen zu setzen und zum Leben zu erwecken.

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Schieß-Automat

Auf dem Bild sieht man eine vermutlich nicht originale Nockenscheibe von eine Herbert Loeper Schieß-Automat aus dem Jahr 1953. Die Suche nach Originalteilen war bisher erfolglos.

In den Jahren 1953 und 1954 bin ich mal alle Patente bzw. Gebrauchsmusterschutz-Anmeldungen zu Spielautomaten durchgegangen um eventuell einen Vergleichbaren Mechanismus zu finden. Leider bisher ohne Erfolg.

Quelle: PinNin

Aber ich habe einen anderen Schießautomaten gefunden. Der Direktbeschuß-Spielautomat mit stehendem Ziel und beweglicher Pistole ist von Walter Nottar. Die Anmeldung ist vom 01.08.1953 passiert. Vielleicht hilft es ja mal jemandem Anderen.

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Kugelspielautomat

Kugelspielautomat von 1953 (Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt)
Kugelspielautomat von 1953 (Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt)

Ich arbeiter gerade an der Restauration von einem Schieß-Automaten von Hebert Loeper von 1953. Bei meiner Archivrecherche bin ich gerade auf diese schöne Gebrauchsmusteranmeldung vom 19.11.1953 gestoßen. Ein Herr Werner Schulte aus Düren meldet einen „Flipper“ an.

Die Erfindung bezieht sich auf einen Kugelspielautomaten, dessen Spielfläche in bekannter Weise mit Türmen und Flippern (Schleiderleisten) versehen ist.

Quelle: Gebauchsmusterschutz Nr. 1671726 eintr. 20.01.1954 (Deutsches Patent- und Markenamt)

Das sind doch mal schöne deutsche Wörter Türme (Bumper) und Kugelschleudern :-).

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Der erste Eintrag

Hallo Welt! 🙂